Mit dem Kauf des Caterham kam der Eintritt in den LSOS. Im Laufe der ersten Monate tauchten in der WhatsApp-Gruppe Bilder von einer Ausfahrt auf Sardinien auf… Die Bilder weckten das Interesse an diesem kurvigen Ort. So wanderte auf meine „Bucket List“ der automobilen Erlebnisse eine Reise mit dem Caterham nach Sardinien. Zu dieser Bucket List muss man wissen: Manchmal können dort Items über Jahre stehen, bis sich die Gelegenheit ergibt, diese zu erfüllen. So auch die Reise mit dem Seven auf die Insel im Mittelmeer mit den angeblich so vielen Kurven.

Zum Geburtstag bekomme ich das CURVES Sardinia geschenkt – eine vielversprechende Vorbereitung!

Erst ein paar Jahre und schon einige Kilometer auf dem Seven später passte mein Kalender zur Terminplanung der LSOS-Reise, organisiert durch Stef. Da mein Kalender traditionell im Herbst eher voll ist, musste ich zwar zwei Tage remote arbeiten, aber die restlichen sollten funktionieren. Kaum gebucht, konnte ich es eigentlich kaum erwarten. Meine Frau und Tochter wollten nicht mitfahren, aber gerne für eine Woche Strandurlaub per Flugzeug nachkommen – keine schlechte Idee, mehr dazu später.

So langsam ging es auf die Herbstferien zu, die Spannung steigt. Zunächst geht es von der Schweiz in Richtung Genua zur Fähre. Nun bin ich wahrlich kein Fan von Fähren, aber einen anderen einfachen Weg auf die Insel mit dem Caterham gibt es leider nicht – Luftfracht ist dann doch etwas zu teuer – also Fähre.

Erster Stop auf dem Weg nach Genua – auf 2066m

Am 20.09. um 08:14 breche ich zu Hause auf. Gemütlich rolle ich in Richtung Chur und dann zu meinem ersten Zwischenstopp auf dem San Bernardino Pass auf 2066 Meter bei herrlichem Sonnenschein. Nach einer kurzen Stärkung mit Kaffee und Wasser und einem kurzen Plausch mit zwei Porsche-Fahrern geht es zum offiziellen Treffpunkt mit den Clubkollegen beim Swissminiatur Land in Melide. Dort kann man die großen Schweizer Sehenswürdigkeiten im Miniaturmaßstab bewundern. Es hat auf der Anlage auffallend viele Supercars als Modellautos (MC12 und Lambo überwiegend), das sei nur am Rande erwähnt, offenbar will man den ausländischen Besuchern ein authentisches Bild von der Schweiz vermitteln. Ich bin schon x-mal dort vorbeigefahren, doch habe ich es nicht geschafft, mich zu einem Zwischenstopp bewegen zu lassen. Dank Pit, der den Treffpunkt vorgeschlagen hatte, habe ich das nun auch mal geschafft.

Letzter Stop vor der Fähre, alle füllen nochmal nach!

Auf dem Weg zur Fähre in Genua machen wir noch einen Tankstopp und danach geht es direkt zum Hafen, wo das Boarding und die GNV-Fähre nach Porto Torres schon wartet. Nach dem Bezug der Kabine geht es erst mal auf das Oberdeck – dort spielt der DJ mit ohrenbetäubender Lautstärke auf – lange hält man es nicht aus. Doch die Aussicht vom Oberdeck ist lustig und bald setzt sich das Schiff in Bewegung.

Ab Genua geht es über Nacht mit der Fähre nach PortoTorres
Schöner erster Abend mit gemeinsamen Essen im Board Restaurant – Tisch 29 bekommt erstmal kein Essen…

Ein erstes gemeinsames Abendessen an Bord bildet den Auftakt für weitere Abende in geselligen Runden. Die leicht chaotischen Servicekräfte an Bord tragen zur Erheiterung bei, unser Essen wird an den anderen Tisch geliefert – geschmeckt hat es dennoch.

Nach dem Essen laufe ich noch einmal über das Außendeck, der DJ hat noch immer Dienst – das Sonnendeck ist – mittlerweile ist es dunkel – meidet man besser, ich hoffe, das in der Kabine nicht zu hören. Die Nacht vergeht dann aber ruhig und ohne großen Seegang, dank Ohropax verwindet auch das Brummen und Quietschen der Fähre und ich schlafe schnell ein. Irgendwann ist es dann auch schon Morgen und ich suche mir einen Espresso Doppio an der Bar, welcher als humoristische Einlage der Servicekräfte einfach auf zwei Tassen aufgeteilt wird.

Endlich auf Sardinien, unser erstes Ziel ist Alghero…

Nach einer längeren Wartezeit geht es gegen 08:00 runter in Porto Torres von Bord. Schon nach wenigen Kilometern außerhalb der Stadt bekommen wir einen ersten Eindruck, was uns die nächsten Tage erwarten wird. Die Anreise zum Hotel, über Alghero und dann quer durch die Insel, mit herrlichen Ausblicken und den ersten unglaublich vielen Kurvenkombinationen, ist atemberaubend. Ein Highlight dieser ersten Kilometer ist die SS389ex. Die Landschaft wechselt auf nur wenigen Kilometern von unglaublicher Weite über zerklüftete Küstenlandschaft zu Serpentinen durch Mittelgebirge. Die Insel scheint alles aus dieser Welt herausdestilliert zu haben, was man als Seven-Fahrer zum Glücklichsein braucht.

Angekommen im Hotel, geht es erst mal ins Meer, danach erfrischt ein sardisches Bier beim Blick auf das Mittelmeer. Das Hotel serviert ein gutes Abendessen, welches uns den Tag in geselliger Runde beschließen lässt.

Am Montag folgt die erste umfangreiche Ausfahrt ins Landesinnere. Auch hier finden sich unzählige Kurven, unsere Route führt uns gefühlt kreuz und quer über meist leere Straßen abseits der Hauptverkehrsachsen. Diese kreuzen wir gelegentlich oder schlängeln uns parallel den Berg hinauf, der unten durch einen Tunnel der schnurgeraden Schnellstraße durchbohrt wird. Es sind unglaubliche Kombinationen und man sieht mehr Kühe, Ziegen & Schafe auf der Straße als andere Autos. Auf der Straße ist durchaus wörtlich zu verstehen – mehr als einmal findet man hinter einer Kurve den ein oder anderen Vierbeiner mitten auf der Straße stehen. Kommt einem doch mal ein anderes Fahrzeug (welches kein Sportwagen ist) entgegen, handelt es sich meist um Camper oder VW-Busse – die dann auch gerne mal Kurven schneiden. Die Kombination aus Kurven & (meist) gutem Asphalt zieht natürlich auch die Motorradfahrer an. Davon hat es zu dieser Jahreszeit auch einige, also in Kurven immer schön auf der eigenen Seite bleiben, nicht, dass sich da noch einer unabsichtlich um den Überrollbügel wickelt.

Zurück zur Route am Montag. Noch vor dem Mittagessen folgt das erste absolute Highlight an Straße auf Sardinien, die man unbedingt in eine seiner Routen einbauen sollte. Die SP53 von Esterzili bis zum Mistral Disco Club (vom Namen nicht abschrecken lassen, das fungiert auch als Restaurant). Am Anfang reiht sich eine schnelle Kurve an die andere mit großen 180°-Kehren dazwischen, schnell kommt man in einen Rhythmus und kann herrlich die Drehmomentkurve entlang des Asphaltbands reiten. Gegen Ende verschwinden die Kurven plötzlich und lange Geraden mit unglaublich fast schon amerikanischen Weiten tun sich um einen herum auf. Man muss sich schon gut im Griff haben, um nicht die ganze Leistung aus dem Motor abzufordern und es sprichwörtlich laufen zu lassen. Doch wir brechen die schnelle Fahrt ab und biegen zu unserem Mittagstisch irgendwann rechts ab. Das Essen ist sardisch, einfach, aber lecker. Noch während wir auf der überdachten Terrasse sitzen, fängt es heftig an zu regnen.

Unser ursprünglicher Plan, die SP13 zur Heimreise zu verwenden, fällt sprichwörtlich ins Wasser. Stattdessen geht es auf direktem Weg (via Strada Militare) und Schnellstraße zum Hotel. Dabei verliert sich die Gruppe – weil zwei sehr langsame LKWs & mangelnde Überholmöglichkeiten uns auseinanderreißen.

Der Dienstag sollte uns einmal mehr zeigen, wie schnell auf Sardinien das Wetter von Sonne zu Wolkenbruch wechseln kann. Unser heutiges Ziel ist die SS125 – eine herrliche Straße, die sich um und über einige Berggipfel schlängelt und schier unendliche schnelle Kurvenwechsel bietet.

Leider fängt es ab der Hälfte der SS125 an zu schütten, was das Zeug hält, doch das soll uns nicht aufhalten. Erst eine Baustelle & Verkehrsregelung mit Ampel vermag uns zu stoppen und mein Caterham läuft sprichwörtlich voll – aber was eine Gaudi. Im SS125 Resto versuchen wir uns zu trocknen und warten den heftigsten Teil des Regens ab. Doch auch die Anfahrt zur SS125 sollte nicht unerwähnt bleiben, hier erledigt man mehrere fahrerische Highlights im Vorbeifahren. Genau genommen nehmen wir die Strecke der Anreise nur in umgekehrter Richtung.

Unterwegs treffen wir noch eine Gruppe von Rallye-Old- & Youngtimern, die offenbar Sardinien auch für ihre Zwecke entdeckt haben. Offenbar seelenverwandt grüßen wir uns alle gegenseitig mit Lichthupe und Winken.

Für mich bleibt die SS125 eine der schönsten Strecken, die ich mit dem Caterham bisher gefahren bin, und selbst die Fahrt im Regen hat dem Spaß keinen Abbruch getan – im Gegenteil.

Am Mittwoch Nachmittag muss ich leider arbeiten. Doch am Vormittag, genau genommen sogar schon vor Sonnenaufgang, mache ich mich auf den Weg, die SS125 bei Nacht zu erfahren. Das ist noch mal eine Steigerung, ich fahre in umgekehrter Richtung wie am Vortag vom Hotel in Richtung Dorgali.

Weitestgehend ohne Hindernisse (gelegentlich liegt ein Stein auf der Straße oder eine Ziege springt von links nach rechts) kann ich mich dem Wechselspiel der Kurven hingeben. Die Sonne geht langsam auf und der Verkehr nimmt etwas zu, ich beschließe, einen Umweg über kleine Nebenstraßen via Cala Gonone zu nehmen. Ich werde mit einem herrlichen Ausblick auf die Bucht von Cala Gonone belohnt.

Kurze Pause oberhalb von Cala Gonone
Bald kommt die Sonne raus – herrlicher Blick!

Danach mache ich mich auf den kurvigen Weg via SS125 zurück zur Bar Silana gleich neben dem Passo Ghenna Silana. Diese hat mittlerweile auch offen (ist ja schon kurz nach 08:00) und erlaubt es mir, ein kleines Frühstück zu mir zu nehmen und ein paar Souvenirs einzukaufen.

In der Zwischenzeit ist auch die Gendarmerie aufgestanden und nimmt einen Espresso an der Bar, nachdem sie mein Auto genauer begutachtet hatten.

Ich lasse gebührend Zeit verstreichen, trinke noch einen Espresso und fahre dann erst weiter – man will ja nicht auf die Polizei von hinten auflaufen. Wobei mir die Rennleitung auf Sardinien einen durchaus wohlgesonnenen Eindruck macht, würde mich nicht wundern, wenn die nach Feierabend selber die Kurven durchfliegen. An diesem Vormittag fahre ich die SS125 noch mehrere Male zwischen dem Silana und Dorgali rauf und runter, unterbrochen nur durch kleine Pausen. Am Ende des Vormittags ist der Tank vom CSR leer und ich glücklich, ready für die 4h Videokonferenz am Nachmittag.

Am Mittwochabend, nachdem wir uns alle wieder im Hotel eingefunden haben, hat der Hausherr noch ein Event für uns organisiert. Einen echten sardischen Abend – mit allerlei leckeren Speisen und Getränken – irgendwo westlich von der SS125 in den Bergen. Wir fahren dort mit Kleinbussen hin, die auffällig zügig trotz voller Beladung die SS215 erklimmen und irgendwann links ins Nirgendwo abbiegen. Uns erwartet zunächst ein kleiner Apéro vor einem offenen Feuer im Kamin, in dem brutzelnde Tiere am Spieß hängen. Danach verteilen wir uns an die festlich gedeckte Tafel mit allerlei sardischen Spezialitäten. Sardischer Wein und Grappa dürfen natürlich nicht fehlen.

Am Donnerstag bin ich wieder voll dabei. Zum Glück, denn es geht auf eine längere Tour in Richtung Parco Donnortei – mit dem Ziel, einen Kaffeestopp am Nachmittag auf 1200 m im Su Ninneri Restaurant / Hotel einzulegen und ein spektakuläres Gruppenfoto zu machen.

Gruppenfoto am Donnerstag!

Nicht weit weg befindet sich auch das Skigebiet von Sardinien – Bruncu Spina – crazy, die Insel! Bis zum Mittag fahren wir uns schon schwindelig und nach dem Mittagessen erst recht, um auf die 1200 m aufzusteigen.

Das Mittagessen soll auch noch lobende Erwähnung finden. Denn hier machen wir Halt bei einem Restaurant mit dem langen Namen „Barbagia Ospitale – osteria – trekking – libri“ in Belvi. Der Koch zaubert aus regionalen Produkten, wozu auch hervorragendes dry-aged Rind gehört, ein traumhaft leckeres, günstiges Mittagessen mit gleich mehreren Gängen. Von unglaublich leckeren Antipasti zum Träumen über Pasta wie von Nonna zu Hause gemacht – wer hier nicht glücklich vom Mittagstisch aufsteht, dem ist kulinarisch nicht zu helfen. Nach dem Essen geht es wie gesagt in Richtung Tagesziel auf 1200 m – die Anfahrt ist abwechslungsreich und zügig durch große Höhenunterschiede geprägt. Wir nutzen die SS295 und SS128. Hier ist Sardinien auf einmal auch wieder anders, ein Land, das eben alles irgendwie komprimiert.

Nach dem Espresso biege ich falsch ab und verliere die Gruppe – merke es aber zu spät und muss so den Heimweg alleine antreten. Was mich dazu verleitet, noch mal die Strecke vom ersten Tag zumindest teilweise zu fahren und am späteren Nachmittag zu genießen. Ich bin zügig unterwegs und ohne viel Verkehr komme ich rechtzeitig im Hotel an. Der Abend ist zur freien Verfügung, Nico, Rüdi und ich entschließen uns, gleich nebenan ein Strandlokal aufzusuchen. Wirt & Wirtin sind etwas seltsam und sehr speziell bzgl. welcher Tisch wie zu belegen ist – aber das Essen inkl. einem Oktopussalat ist gut und unser Ichnusa kalt – was will man mehr.

Am Freitag muss ich arbeiten – leider, denn die anderen fahren erneut viele, viele Kurven. Am Abend gibt es das Abschlussessen im Restaurant des Hotels, wo wir auch Steff noch ein wohlverdientes Präsent überreichen, denn er hat die Reise organisiert & gemanagt sowie uns souverän über die besten Routen geführt.

Blick auf Cagliari aus dem Flugzeug mit dem meine Frau & Tochter einfliegen

Der Samstag ist Abreisetag – für mich geht es in Richtung Süden, immer der SS125 nach in Richtung Cagliari Airport, wo meine Frau und Tochter per Flieger eintreffen und einen Mietwagen (Citroën C3 Aircross – grauenvolles Auto!!!) übernehmen. Dieser wird mein fahrbarer Untersatz für die kommenden Tage, in dem wir von unserem Family Resort aus immer wieder kleine Abstecher machen. 

Erneut zeigt Sardinien sich von einer anderen Seite – Tourismus, römische Ausgrabungen und weißer Sandstrand prägen die nächste Woche. Der Süden ist anders als der Osten, so viel ist mal klar.

In der Woche lassen wir uns verwöhnen und ausgezeichnet bekochen und genießen auch ein herrliches Frühstücksbuffet mit Blick aufs Meer.

Kulinarisch hat die Woche einige Highlights zu bieten – hier ein Überblick:

Am Samstag drauf geht es dann auch für mich nach Hause – zunächst mit dem Seven von Cagliari in Richtung Norden, um dann nach Westen abzudrehen und via SS126 eine Schleife zu fahren. Dass die SS126 weit weniger bekannt ist als die SS125, tut ihrer Schönheit keinen Abbruch – völlig anders, aber doch sehr beeindruckend windet sie sich nicht minder anspruchsvoll durch Bergschluchten im Westen der Insel. Danach folgt ein 100 km Autobahn-Sprint und schließlich die letzten 100 km quer durch den Nordwesten bis Porto Torres. Erneut verändert sich die Landschaft mit jedem Kilometer und selbst auf den letzten Metern bis an die Nordküste zum Treffpunkt mit Steff erfreut die Insel mit herrlichen Kurven das Herz des Caterham-Fahrers. Gemeinsam rollen wir zur Fähre und versuchen, unsere Kabinen zu beziehen, was uns dank der unglaublich ausgeprägten Kompetenz des Personals nach geraumer Zeit auch gelingt. Das Abendessen im Schnellrestaurant an Bord ist kein Highlight, bietet aber die Möglichkeit, sich über die Erlebnisse auszutauschen.

Die Fährfahrt wird anstrengend – hoher Seegang schaukelt uns heftig durch – aber um 8:00 sind wir dann auch endlich aus dem Boot glücklich raus und ich mache mich auf den direkten Weg nach Hause – ohne Stau bin ich kurz nach 12:30 wieder zu Hause. Erst mal auspacken und das Auto einer wohlverdienten Wäsche unterziehen.

Nun kann ich auch auf die zwei Wochen Sardinien zurückblicken. Wie bereits mehrfach im Text angemerkt, ist die Insel eine gelungene Komposition aus komprimierten Landschaften mit für Petrolheads paradiesischen Bedingungen. Man findet neben schönen Ausblicken, gutem Essen, unendlich vielen Kurven, Strand, Sonne und vielen netten Menschen – selten wird man als Caterham-Fahrer so enthusiastisch von Einheimischen begrüßt wie auf Sardinien, einfach schön.

Wäre da nicht die Überfahrt mit der Fähre. Kürzlich kam das Thema Fähren auch im Podcast von „Chris Harris & Friends“, offenbar haben Engländer positivere Beziehungen zu den Stahlkolossen, die jede Menge Mensch & Maschine über die Meere schippern. Ich kann dieser positiven Sicht nicht ganz folgen. Mich beunruhigen Fähren, dieses Ausgeliefertsein, obwohl man schwimmen und im Gegensatz zum Flugzeug ja nicht fliegen kann. Dennoch sind die niedrigen Decken, die andauernden Vibrationen und Geräusche irgendwie unheimlich. Aber mit dem Ausblick, das Auto von der Fähre zu steuern und festen Boden unter den Füßen zu haben sowie eine Woche auf den vermutlich schönsten kurvigen Straßen der Welt zu verbringen, ist es diese 12 Stunden „Anspannung“ wert. Auch das gemeinsame Essen an Bord, auch wenn es kulinarisch Höheres gibt, gibt einem das Gefühl von Grand Tour & Abenteuer.

In diesem Sinne – ich war sicher nicht das letzte Mal zu Besuch auf dieser schönen, kurvenreichen Insel! Der Seven will sobald wie möglich wieder hin – da bin ich mir ziemlich sicher.